Santiago-Krankenhaus

Santiago-Krankenhaus

Úbeda , Jaén Kulturzentrum

Beschreibung

Hospital de Santiago (1562–1575). Kulturgut von besonderem Interesse (BIC). Baustil: Renaissance. Seit 1975 wird es nicht mehr als Krankenhaus genutzt, sondern dient heute als Konferenz- und Ausstellungszentrum sowie als Kulturzentrum. Seit 1917 steht es unter Denkmalschutz und ist eines der symbolträchtigsten und repräsentativsten Gebäude der „Stadt der Hügel“.

Es ist ein prächtiges Beispiel für die Architektur im Gesundheits- und Wohltätigkeitswesen unseres Landes. Es wurde von dem berühmten Ubetaner Don Diego de los Cobos y Molina gegründet, der den Architekten Andrés de Vandelvira mit dem Bau beauftragte.

Das Hospital de Santiago stellt eine Abkehr von der traditionellen Art des Krankenhausbaus dar, da es ein Gebäude ist, das verschiedene Funktionen vereint: Krankenhaus, Palast und Kapelle-Pantheon. Das Ergebnis ist ein Meisterwerk der andalusischen Renaissance, das weltliche und religiöse Elemente miteinander verbindet.

Es verfügt über eine breite Fassade, die von zwei Türmen flankiert wird, sowie ein schlichtes Eingangsportal, über dem Santiago Matamoros, der Schutzpatron Spaniens, als Relief zu sehen ist. Im Inneren konzentriert sich der Grundriss auf drei Innenhöfe, von denen der mittlere mit seiner doppelten Galerie aus Säulen und Bögen, von der aus man die Kirche betritt, am bemerkenswertesten ist. Eine prächtige monumentale Treppe vervollständigt den Komplex, der ein außergewöhnliches ikonografisches Programm allegorisch-moralischer Natur aufweist. Es wurde außerhalb der Stadtmauern erbaut, um die Ausbreitung von Krankheiten in der Bevölkerung zu verhindern, da dort Menschen mit Beulenpest aufgenommen wurden.

Das Geschäft liegt an der Haupteinkaufsstraße von Úbeda und verbindet die Lebendigkeit des Stadtlebens mit dem reichhaltigen und vielfältigen Kultur- und Freizeitangebot, das diese Stadt auszeichnet. Viele der bedeutendsten Veranstaltungen der Stadt finden hier das ganze Jahr über statt. Kurz gesagt: Es ist ein Ort, an dem Wissen, Kultur und Wirtschaft zusammenkommen.

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